Allgemeine Teilnahmebedingungen zum Deutschen Arbeitsschutzpreis

Ausrichter und Auslobungsumfang des Deutschen Arbeitsschutzpreises

Die Ausrichter des Deutschen Arbeitsschutzpreises sind das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) sowie die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) mit der Adresse:

Wettbewerbsbüro Deutscher Arbeitsschutzpreis
c/o 3c Creative Communication Concepts GmbH
Destouchesstraße 68
80796 München

Umfang und Anerkenntnis der Teilnahmebedingungen

Teilnahmebedingungen sind neben den „Allgemeinen Teilnahmebedingungen“ alle im Rahmen der gesamten Auslobung dargestellten Beschreibungen und Regelungen wie unten aufgelistet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer akzeptieren die Teilnahmebedingungen durch das Anklicken im Bewerbungsformular.

Teilnahmeberechtigung, Ansprechperson

Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen aller Größen und Branchen mit Sitz in Deutschland sowie Einzelpersonen mit Wohnsitz in Deutschland. Teilnehmerinnen und Teilnehmer benennen jeweils eine zuständige und verantwortliche Ansprechperson.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ausrichter sowie deren Familienangehörige sind nicht teilnahmeberechtigt.

Verfahren des Wettbewerbs

1. Kosten

Die Teilnahme erfolgt durch das Ausfüllen und Einsenden des Bewerbungsformulars, das auf www.deutscher-arbeitsschutzpreis.de zur Verfügung steht.Aufwendungen im Rahmen der Teilnahme (bspw. für Erstellung und Versand von ergänzenden Materialien) werden nicht erstattet.

2. Einreichung

Einsendungen sind ausschließlich elektronisch über die Website des Deutschen Arbeitsschutzpreises www.deutscher-arbeitsschutzpreis.de an das Wettbewerbsbüro Deutscher Arbeitsschutzpreis zu senden.

Einsendeschluss ist der 1. März 2019. Die Unterlagen müssen zwingend Angaben über den Absender (Unternehmen, Name der Ansprechperson, Adresse, Telefon, E-Mail) umfassen. Der Eingang der Unterlagen wird vom Wettbewerbsbüro per E-Mail bestätigt.

3. Dotierung

Es werden insgesamt fünf Gewinnerinnen und Gewinner ausgelobt, die Geldpreise in Höhe von je 10.000 Euro erhalten. Die Preise sind zweckgebunden für Maßnahmen/Konzepte und Produkte, die für den Bereich Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit eingesetzt werden. Der Preis ist nicht übertragbar.

Die Preisgelder werden von den Ausrichtern an die Preisträger ausgezahlt, der Zeitraum der Verwendung dieser Mittel obliegt den Preisträgern.

Darüber hinaus erhält jeder der fünf Gewinnerinnen und Gewinner ein Kommunikationspaket, bestehend aus Kommunikationsmaterialien und Adressverteilern, zur Unterstützung der Kommunikationsarbeit im Nachgang zum Deutschen Arbeitsschutzpreis. Die Inanspruchnahme dieser Leistung ist den Unternehmen selbst überlassen.

4. Auswahl

Von den Ausrichtern werden bis zu 15 Unternehmen/Institutionen ausgewählt und für den Deutschen Arbeitsschutzpreis nominiert. Die Auswahl erfolgt unter Anwendung der Kriterien „wirtschaftlich, übertragbar, gemeinsam und kreativ“.

5. Benachrichtigung

Die Nominierten werden von den Ausrichtern im Sommer 2019 schriftlich informiert. Die Nominierten haben die Benachrichtigung dem Wettbewerbsbüro gegenüber schriftlich oder per E-Mail spätestens sieben Tage nach Erhalt der Benachrichtigung zu bestätigen und zu erklären, dass sie die Nominierung annehmen. Andernfalls verfällt der Nominierungsanspruch und die Ausrichter sind berechtigt, neue Nominierungen auszusprechen.

Nach Eingang aller Bestätigungen werden die Nominierten öffentlich bekanntgegeben.

6. Weiteres Verfahren

In den Monaten Juli, August und September finden Vor-Ort-Besuche bei den nominierten Unternehmen statt, denen Vertreterinnen und Vertreter aller drei Ausrichter beiwohnen. Eine unabhängige Jury, der Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Verbänden und Wissenschaft angehören, prämiert anschließend insgesamt fünf Arbeitsschutzengagements in folgenden Kategorien: 

  • Strategisch
  • Betrieblich
  • Kulturell
  • Persönlich
  • Newcomer

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

7. Aussetzung des Wettbewerbs

Die Ausrichter behalten sich das Recht vor, den Wettbewerb auch ohne Gewinnerermittlung jederzeit ganz oder zeitweise auszusetzen oder zu beenden, wenn Gründe auftreten, die die Integrität oder die Qualität des Wettbewerbs gefährden.

8. Offizielle Bekanntgabe

Die Gewinner werden im Rahmen der Messe A+A in Düsseldorf im November 2019 offiziell bekannt gegeben. Sollten Gewinnerinnen oder Gewinner bei der Messe aus einem bestimmten Grund nicht anwesend sein können, erfolgt die Mitteilung schriftlich.

9. Nutzungsrechte

Mit der Einreichung der Teilnahmeunterlagen gewähren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Ausrichtern ein ausschließliches zeitlich, inhaltlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den zur Beschreibung des Engagements (Abschnitt 5 des Bewerbungsformulars) eingereichten Unterlagen, Fotos und Videos. Dies gilt insbesondere für die Veröffentlichung der Inhalte und Nennung und Bezeichnung der teilnehmenden Unternehmen/Institutionen in der begleitenden Presse- und Medienarbeit sowie zur weiteren werblichen und redaktionellen Nutzung der Inhalte.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erklären ihr Einverständnis, Statements und Interviews zu geben und im Falle eines Vor-Ort-Besuches Fotos von sich anfertigen zu lassen, die zu den oben genannten Zwecken uneingeschränkt medial genutzt werden können. Die Teilnahme am Wettbewerb sowie die damit verbundene Einräumung der Nutzungsrechte begründen über die Gewinnchance gemäß Teilnahmebedingungen hinaus keine weitergehenden Ansprüche.

Für Unternehmensangaben in den Abschnitten 1 bis 4 sowie 7 des Bewerbungsformulars gilt ein eingeschränktes Nutzungsrecht. Diese anonymisierten Daten dürfen für kumulierte statistische Erfassungen verwendet werden.

10. Haftung

Jegliche Schadenersatzverpflichtungen der Ausrichter und ihrer Organe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Erfüllungsgehilfen aus oder im Zusammenhang mit dem Wettbewerb, gleich aus welchem Rechtsgrund, sind auf Fälle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beschränkt. Schäden wegen der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sind von der Haftungsbegrenzung ausgenommen. Die Erstellung der Teilnahmeunterlagen und deren Präsentation erfolgt in alleiniger Verantwortung der jeweiligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Werden die Ausrichter von Dritten in Anspruch genommen, so hat der Teilnehmer die Ausrichter von jeglicher Haftung frei zu stellen, wenn  die Schäden durch Verwendung der vom Teilnehmer eingereichten Unterlagenverursacht wurden -  insbesondere wegen Verletzung von Gebrauchsmuster-, Marken-, Urheber- oder sonstigen Rechten zum Schutze des geistigen Eigentums. Die Teilnehmer  ausschließlich sind dafür verantwortlich, dass ihre Teilnahmeunterlagen rechtmäßig sind und keine fremden Rechte verletzen.

11. Datenschutz

Allgemeine Informationen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e. V. (DGUV) für Kommunikationspartner

(Kontaktpersonen anderer Stellen, Vertragspartner etc.)

zur Umsetzung der datenschutzrechtlichen Vorgaben nach Art. 13, 14 DSGVO in Verbindung mit 32, 33 BDSG

Ab 25. Mai 2018 gilt unmittelbar die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sowie das Bundesdatenschutzgesetz in seiner neuen Fassung (BDSG).

Die nachfolgenden Informationen betreffen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten.

Daten sind personenbezogen, wenn sie einer natürlichen Person zugeordnet werden können. Eine Verarbeitung liegt insbesondere vor, wenn die Daten erhoben, gespeichert, verwendet, übermittelt, zum Abruf bereitgestellt oder gelöscht werden.

Der Schutz Ihrer Privatsphäre ist uns bei der Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten ein wichtiges Anliegen. Nachfolgend informieren wir Sie daher, wie wir mit Ihren Daten umgehen. Außerdem informieren wir Sie über Ihre Rechte und an wen Sie sich diesbezüglich wenden können.

Diese Informationen gelten für alle Personen, mit denen die DGUV zusammenarbeitet bzw. im Kontakt steht, dies sind insbes. Ansprechpartner bei SV-Trägern, Behörden, Vertragspartnern, Leistungserbringern etc.

  1. Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich? Wer sind Ihre Ansprechpartner?
  • Verantwortliche ist die
    Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV)
    Glinkastraße 40
    10117 Berlin
    Tel.: +49 30 13001-0 (Zentrale)
    Fax: +49 30 13001-9876
    E-Mail: 
  • Internet: www.dguv.de
  • Unsere Datenschutzbeauftragte erreichen Sie unter
  1. Was ist der Zweck der Datenverarbeitung?

Wir verarbeiten Ihre Daten nur für den Zweck für den wir sie erhalten haben. Dies ist in der Regel der Kontakt zur Zusammenarbeit und Abwicklung von Geschäftsbeziehungen sowie im Rahmen unserer Tätigkeiten als Spitzenverband der Gesetzlichen Unfallversicherung (z.B. zur Einladung zu Veranstaltungen, zur Information).

Eine Datenverarbeitung zu anderen Zwecken kommt nur dann in Betracht, wenn die gesetzlichen Vorgaben nach Art. 6 Abs. 4 DSGVO vorliegen. Etwaige Informationspflichten nach Art. 13 Abs. 3 und Art. 14 Abs. 4 DSGVO werden wir selbstverständlich beachten.

III. Auf welcher Rechtsgrundlage werden Ihre Daten erhoben und verarbeitet?

Eine Datenverarbeitung ist zulässig, wenn eine gesetzliche Vorschrift sie erlaubt oder die Person, deren Daten verarbeitet werden sollen, in die Nutzung von Daten einwilligt.

1) Gesetz:

  • zur Erfüllung eines Vertrages, deren Vertragspartei Sie sind (Artikel 6 Absatz 1 lit b, Absatz 2 DSGVO).
  • zur Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen, der die DGUV unterliegt (Artikel 6 Absatz 1 lit. c, Absatz 2 DSGVO)
  • auf Basis einer Interessensabwägung (Artikel 6 Absatz 1 lit. f, Absatz 2 DSGVO)

2) Einwilligung (Artikel 6 Absatz 1 lit. a und Artikel 9 Absatz 2 lit. a DSGVO). In diesem Fall haben Sie ein Widerrufsrecht (vgl. unter IX)

  1. Welche Kategorien personenbezogener Daten werden verarbeitet?

Es werden nur personenbezogene Daten verarbeitet, die im Einzelfall erforderlich sind:

  • Angaben zur Person, in der Regel Name, Vorname, Funktion
  • Kontaktdaten, in der Regel Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse
  • Ggf. Abwicklungsdaten (Kontoverbindung etc.)
  1. Wer erhält Kenntnis von Ihren Daten?

Unsere Arbeitsabläufe sind so organisiert, dass nur die Beschäftigten Kenntnis von Ihren personenbezogenen Daten erhalten, soweit sie diese zur Aufgabenerfüllung benötigen.

An Stellen außerhalb der DGUV übermitteln wir Ihre personenbezogenen Daten nur, wenn es eine gesetzliche Verpflichtung beziehungsweise Ermächtigung (z.B. Interessensabwägung) gibt oder Sie uns eine Einwilligung erteilt haben.

Empfänger Ihrer personenbezogenen Daten außerhalb der DGUV sind insbesondere Beschäftigte der UV-Träger, wenn dies im Rahmen der Zusammenarbeit erforderlich ist (z.B. für Arbeitskreise).

Möglich ist auch die Weitergabe an Dienstleister oder Kooperationspartner, die für uns z.B. im Auftrag Veranstaltungen durchführen. In diesen Fällen haben wir Datenschutzvereinbarungen zur Sicherstellung der Datenschutzbestimmungen geschlossen.

  1. Werden Ihre Daten an ein Drittland oder eine internationale Organisation übermittelt?

Eine Übermittlung an ein Land außerhalb der Europäischen Union bzw. an ein Land ohne angemessenes Datenschutzniveau oder an eine internationale Organisation findet nicht statt.

VII. Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?

Ihre personenbezogenen Daten müssen wir solange speichern, wie wir sie zur Kontaktaufnahme, Vertragserfüllung bzw. Erfüllung unserer Aufgaben einschließlich Aufbewahrungspflichten benötigen. Die Speicherdauer hängt von verschiedenen Faktoren ab. Beispiele für gesetzliche Aufbewahrungsfristen sind 6 bzw. 10 Jahre bei Rechnungsdaten.

Wir prüfen regelmäßig, ob die bei uns gespeicherten Kontaktdaten aktuell sind und noch benötigt werden. Ist dies nicht der Fall, werden sie gelöscht (insbes. im Rahmen unserer zentralen Adressverwaltung).

VIII. Welche Datenschutzrechte haben Sie?

Ihnen stehen nach der DSGVO und BDSG verschiedene Rechte zu.

Sie haben jederzeit ein Recht auf Auskunft über die personenbezogenen Daten, die Sie betreffen und die wir verarbeiten.

Sollten die Sie betreffenden Daten nicht (mehr) zutreffend sein, haben Sie ein Recht auf Berichtigung. Ebenso haben Sie bei unvollständigen Daten ein Recht auf Vervollständigung.

Darüber hinaus steht Ihnen ein Recht auf Löschung hinsichtlich Ihrer personenbezogenen Daten zu. Ihr Anspruch hängt allerdings davon ab, ob die zu löschenden Daten noch von uns zur Erfüllung unserer vertraglichen beziehungsweise gesetzlichen Pflichten benötigt werden.

Ist eine Löschung aufgrund der besonderen Art der Speicherung nicht möglich, haben Sie das Recht, eine Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.

Zudem haben Sie ein Widerspruchsrecht (Artikel 21 DSGVO), wenn die Datenverarbeitung auf Grund einer Interessensabwägung erfolgt (Art. 1 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO). In diesem Fall verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, es liegen zwingende schutzwürdige Gründe auf unserer Seite vor, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

IX. Widerrufsrecht

Soweit die Datenverarbeitung auf Ihrer Einwilligung beruht, haben Sie ein jederzeitiges Widerrufsrecht. Bitte beachten Sie, dass der Widerruf keine Rückwirkung hat, d.h. die Datenverarbeitung bis zum Widerruf bleibt rechtmäßig. Den Widerruf können Sie gegenüber abgeben.

X. Ihr Beschwerderecht

Sollten Sie der Ansicht sein bei der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten in Ihren Rechten verletzt worden zu sein, können Sie sich auch an die für die DGUV zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde wenden. Die für uns zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde ist:

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
Husarenstr. 30
53117 Bonn

XI. Ansprechpartner

Sollten Sie Fragen haben oder weitergehende Informationen wünschen, können Sie sich an die Datenschutzbeauftragte wenden unter .

Sonstiges

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.