Die Nominierten für den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2019

Eine Zusammenfassung des vergangenen Preiszyklus' inklusive Kurzportraits der nominierten und ausgezeichneten Unternehmen, sowie Informationen zur Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA), den Trägern und Partnern finden Sie in der Broschüre „Der Deutsche Arbeitsschutzpreis 2019 – Mit Sicherheit ein Vorbild“, die Sie hier herunterladen können.

Kategorie "Strategisch"

Die Darstellung der YouTube-Videos auf dieser Website ist an die (freiwillige) Annahme des Cookie-Banners geknüpft. Beachten Sie hierzu bitte unsere Erklärung zum Datenschutz.

Rosenhagen GmbH

Im Metallbauunternehmen Rosenhagen GmbH in Burgwedel wird Präventionskultur systematisch gefördert. Ein Schlüsselelement dabei ist die Etablierung einer offenen Kommunikation unter Beteiligung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Einführung eines täglichen Morgenkreises stieß Anfangs auch auf Unverständnis, inzwischen wird der Wert offener Kommunikation über Erfolge wie Probleme jedoch sehr geschätzt. Eine positive Fehlerkultur sowie der Austausch zu sicherheits- und gesundheitsrelevanten Themen führten zur Umsetzung konkreter Verbesserungen wie z.B. ein neues Bestellsystem, ergonomische Optimierung am Arbeitsplatz und eine Firmen-App.

Die Darstellung der YouTube-Videos auf dieser Website ist an die (freiwillige) Annahme des Cookie-Banners geknüpft. Beachten Sie hierzu bitte unsere Erklärung zum Datenschutz.

Weidmüller Interface GmbH & Co. KG

Die Weidmüller Interface GmbH & Co. KG in Detmold stellt elektrische Verbindungstechnik her. Zur weiteren Reduktion von Arbeitsunfällen setzte das Unternehmen bei der individuellen Einstellung der Mitarbeitenden und einer positiven Arbeitsschutzkultur an: In mehreren Kreativworkshops wurde die Comicfigur Ferdi entwickelt, die in direkten und witzigen Geschichten Arbeitsunfälle erlebt und bei deren Vermeidung hilft. Dabei wird Ferdi von der Belegschaft nicht als belehrend empfunden, sondern mit viel Neugier und Interesse aufgenommen. Inzwischen werden die Comics unternehmensintern in sechs Sprachen publiziert.

Kategorie "Betrieblich"

Die Darstellung der YouTube-Videos auf dieser Website ist an die (freiwillige) Annahme des Cookie-Banners geknüpft. Beachten Sie hierzu bitte unsere Erklärung zum Datenschutz.

DE-VAU-GE Gesundkostwerk Deutschland GmbH

Bei der DE-VAU-GE Gesundkostwerk Deutschland GmbH in Lüneburg haben vier Auszubildende gemeinsam mit einem Team einen Fruchtmassen-Abschneider erfunden, der bei der Produktion von Fruchtriegeln systembedingte Störquellen grundlegend beseitigt. Ein Drahtseil als Schneidewerkzeug samt einem ausgeklügelten System von optischen Abtastern sorgt dafür, dass Verstopfungen der Anlage samt stresserzeugender und gefährlicher Interventionen im laufenden Betrieb zuverlässig verhindert werden.

Die Darstellung der YouTube-Videos auf dieser Website ist an die (freiwillige) Annahme des Cookie-Banners geknüpft. Beachten Sie hierzu bitte unsere Erklärung zum Datenschutz.

WEC Turmbau GmbH

Der WEC Turmbau GmbH in Emden, Hersteller von Betonfertigteilen, ging es um die Minimierung des Unfallrisikos beim An- und Abschlagen großer Betonfertigteile. Dazu wurde eine Montagehilfe in Form von einfachen Stangenaufsätzen entwickelt, die ein Anschlagen von Kranhaken an Ösen bei großen Betonfertigteilen vom Boden aus ermöglicht. Damit werden die unfallträchtigen Arbeiten von einer Leiter aus unnötig, was zusätzlich zum Sicherheitsgewinn auch eine enorme Zeitersparnis mit sich gebracht hat.

Kategorie "Kulturell"

Die Darstellung der YouTube-Videos auf dieser Website ist an die (freiwillige) Annahme des Cookie-Banners geknüpft. Beachten Sie hierzu bitte unsere Erklärung zum Datenschutz.

Covestro Deutschland AG

Die Covestro Deutschland AG, Werkstoffhersteller mit Sitz in Leverkusen, hat ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die interaktive Präventionsaktion „BEGREIFEN – Bewusster mit Sicherheit“ für einen sicheren Umgang mit den Händen sensibilisiert. Gemeinsam mit der Eingliederungswerkstatt e.V. Krefeld-Uerdingen wurde ein Handschuh konzipiert, bei dem der Daumen mit einer Blindnaht versehen und daher nicht benutzbar ist. Mit diesem speziellen Handschuh konnten sich alle Mitarbeitenden spielerisch und am eigenen Leib mit dem Thema Handsicherheit auseinandersetzen.

Die Darstellung der YouTube-Videos auf dieser Website ist an die (freiwillige) Annahme des Cookie-Banners geknüpft. Beachten Sie hierzu bitte unsere Erklärung zum Datenschutz.

GE Healthcare GmbH

Das Auszubildenden-/Studierenden-Team der GE Healthcare GmbH in Solingen, erarbeitete eine Möglichkeit, die Arbeitskräfte der Firma mit dem Konzept eines Escape Rooms auf moderne und spielerische Art für schwer zugängliche Arbeitsschutzthemen zu sensibilisieren. Bei dem Projekt werden Teams von bis zu acht Angestellten für 45 Minuten im „EHScape Room“ eingeschlossen, um sich über das Lösen verschiedener Rätsel wesentliche Grundlagen des Arbeitsschutzes kognitiv zu erarbeiten.

Kategorie "Persönlich"

Die Darstellung der YouTube-Videos auf dieser Website ist an die (freiwillige) Annahme des Cookie-Banners geknüpft. Beachten Sie hierzu bitte unsere Erklärung zum Datenschutz.

MAN Truck und Bus AG

Die MAN Truck und Bus AG in Salzgitter hat mit der Einrichtung eines Reinraums zwei Mitarbeitern mit akuten und chronischen Atemwegserkrankungen ein Arbeitsumfeld geschaffen, in dem sie arbeiten können und ihr Gesundheitszustand so gut wie möglich erhalten bleibt. Durch den Einbau spezieller Lüftermodule wurde für die Mitarbeiter, die im normalen Umfeld ihres Arbeitsbereiches unter massiven Gesundheitseinschränkungen leiden, ein Raumklima geschaffen, das ihre gesundheitlichen Beschwerden minimiert.

Die Darstellung der YouTube-Videos auf dieser Website ist an die (freiwillige) Annahme des Cookie-Banners geknüpft. Beachten Sie hierzu bitte unsere Erklärung zum Datenschutz.

Universitätsklinikum Bonn

Im Universitätsklinikum Bonn wurde im Rahmen eines interdisziplinären Verbundprojektes empCARE ein empathiebasiertes Entlastungskonzept entwickelt und an über 280 Pflegenden implementiert. Hintergrund ist der Umstand, dass Empathie neben seiner wohltuenden Wirkung für Pflegende auch sehr belastend sein kann. Das Projekt umfasst ein zweitägiges Kompakttraining, in dem die Teilnehmenden u.a. lernen, eigene Bedürfnisse mit den Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten und Angehörigen abzugleichen und in eine Balance zu bringen. Damit wird klassischen Belastungsfolgen wie Berufsunzufriedenheit, Depression, Burnout oder dem Wunsch, den Beruf zu verlassen, vorgebeugt.